Überbrückungshilfe für kleine und mittlere Unternehmen

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte zur Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen beschlossen. Wir stellen Ihnen unter dem folgenden Link eine Zusammenfassung der aktuellen Informationen zur Überbrückungshilfe-Programm des Bundes bereit:

Das Bundeskabinett hat am 12. Juni 2020 die Eckpunkte zur Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen beschlossen.

Wir stellen Ihnen unter dem folgenden Link eine Zusammenfassung der aktuellen Informationen zum Überbrückungshilfe-Programm des Bundes bereit:

Mandanten-Information Überbrückungshilfe

Antragsberechtigt sind demnach Unternehmen, Freiberufler und Solo-Selbständige, deren Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 in Summe nicht mehr als 40% des Vorjahresumsatzes April und Mai 2019 beträgt.

Liegen diese und weitere Antragsvoraussetzungen vor, müssen Umsatz- und Fixkostenprognosen für die Monate Juni, Juli und August 2020 erstellt werden. Anhand dieser Prognosen und eines Vorjahresvergleichs der Umsätze mit den Monaten Juni bis August 2019 wird dann die maximale Förderhöhe berechnet. Je nach Umsatzrückgang in dem einzelnen Monat (Juni bis August 2020) wird ein gestaffelter prozentualer Anteil der monatlichen Fixkosten bezuschusst. Der Zuschuss ist je nach Anzahl der Arbeitnehmer gedeckelt auf 9.000 Euro (bis 5 Arbeitnehmer), bis 15.000 Euro (bis 10 Arbeitnehmer) oder bis 150.000 Euro (bis 50 Arbeitnehmer). Die Überbrückungshilfe ist als Betriebseinnahme anzugeben, unterliegt daher der Einkommen-, Gewerbe- und Körperschaftssteuer, nicht jedoch der Umsatzsteuer.

Der Antrag auf Überbrückungshilfe kann bis zum 31. August 2020 ausschließlich von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern für die Unternehmen gestellt werden. Im Nachgang, nach Ermittlung der tatsächlichen Umsätze und Fixkosten für die Monate Juni bis August 2020 ist der antragstellende Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer zur Meldung dieser Ist-Werte verpflichtet. Anhand der gemeldeten Ist-Werte wird behördlich überprüft, inwieweit es zu einer Abweichung der im Antragsverfahren prognostizierten Werte gekommen ist. Demnach ist dann eine weitere Auszahlung oder aber eine Rückzahlungsverpflichtung möglich. Die Honorargebühren des Steuerberaters / Wirtschaftsprüfers für dieses Verfahren zählen grds. zu den zuschussfähigen Fixkosten.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie hier:

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/faqlist.html

Das Land NRW ergänzt das Bundesprogram um die Überbrückungshilfe Plus, Informationen dazu finden sie hier:

https://www.wirtschaft.nrw/ueberbrueckungshilfe